Low Carb Pizzateig aus Leinsamen und Chiasamen von Lizza im Test
Wir haben den Low Carb Pizzateig aus Leinsamen und Chiasamen von Lizza getestet: mit zwei Belag-Varianten, einer kleinen Kissen-Panne im Ofen und einem klaren Fazit.
Heute Abend haben wir den Low Carb Pizzateig aus Leinsamen und Chiasamen von Lizza getestet. Marc und Matthias, die Erfinder und Gründer von Lizza, waren so nett und haben uns damals Teig für zwei Pizzableche nach Hamburg geschickt. Ein perfekter Anlass für das Team von logisch kochen, sich gemeinsam mit unseren Partnern zum Geschmackstest zu treffen.
Was steckt im Lizza Teig?
Der Lizza Superfood Teig besteht aus Leinsamen und Chiasamen. Damit ist er low carb, glutenfrei und vegan und sehr gut für eine schnelle Pizza zu Hause verwendbar. Der frische Teigboden eignet sich wunderbar für Pizza und Flammkuchen, mit Aufstrich zum Frühstück oder herzhaft als Snack.
Die Soße war zum Glück auch direkt mit dabei, obwohl sie damals noch gar nicht regulär im Shop bestellbar war. Wir kamen also ganz exklusiv in diesen Genuss. Die Soße ist gut gewürzt und leicht stückig.
So haben wir den Teig vorbereitet
Los ging es mit dem Auspacken: den Teig auseinandernehmen und auf das mitgelieferte Backpapier legen. Zwei Teigstücke ergeben jeweils ein Backblech. Da wir zu viert waren, haben wir direkt zwei Bleche vorbereitet.
Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen und den Teig 10 Minuten vorbacken. Laut Anleitung kann sich dabei das berüchtigte Lizza Kissen bilden, der Teig bläht sich dann auf. Man soll dann nicht in Panik ausbrechen, was uns natürlich nicht gelungen ist. Mit lautem Ahhhh wurde schnell der Backofen aufgerissen und mit einem scharfen Messer zugestochen. Und schon war das Lizza Kissen weg. Den Teig nach dem Vorbacken umdrehen und dann nach Wunsch belegen. Wir haben zwei Varianten gemacht.
Variante 1: Vegetarische Pizza mit Paprika, Champignons, Artischocken und Oliven
Zutaten:
- 2 rote Spitzpaprika
- 4 Champignons
- 8 Artischocken aus der Dose (in Wasser eingelegt)
- 20 schwarze Oliven
- Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- 1 Kugel Mozzarella
- 30 g Streukäse, zum Beispiel Emmentaler
Zubereitung: Paprika waschen und in dünne Ringe schneiden. In etwas Olivenöl in einer Pfanne garen und mit Salz würzen. Champignons putzen, in Scheiben schneiden, ebenfalls kurz durch die Pfanne ziehen und etwas salzen. Artischocken abtropfen lassen und halbieren. Mozzarella in kleine Stücke zupfen. Die Pizza mit den Zutaten belegen und für 10 Minuten bei 220 Grad Umluft backen.
Variante 2: Pizza mit Serrano-Schinken, Tomaten und Rucola
Zutaten:
- 75 g Serrano-Schinken
- 15 Cherrytomaten
- 50 g Rucola
- 1 Kugel Mozzarella
- 30 g Streukäse, zum Beispiel Emmentaler
Zubereitung: Cherrytomaten in Scheiben schneiden, den Schinken in Stücke zupfen, Rucola waschen und trocken schleudern. Mozzarella in kleine Stücke zupfen. Die Pizza mit allen Zutaten außer dem Rucola belegen und für 10 Minuten bei 220 Grad Umluft backen. Den Rucola über die fertige Pizza geben.
Unser Fazit zum Lizza Pizzateig
Der Teig ist erst einmal sehr praktisch, da er direkt gebacken und dann belegt werden kann. Am Rand wird der Teig schön knusprig, die Konsistenz und auch der Geschmack erinnern an einen Vollkornteig. Auch bei viel Belag wird der Teig in der Mitte nicht weich, sondern backt gut durch. Für uns ist die Lizza eine optimale und vor allem praktische Alternative zum klassischen Pizzateig, und wir empfehlen sie hiermit gerne weiter. Wir hatten einen gelungenen Abend.
Häufige Fragen
Woraus besteht der Lizza Pizzateig?
Aus Leinsamen und Chiasamen. Der Teig ist dadurch low carb, glutenfrei und vegan und eignet sich für Pizza, Flammkuchen oder herzhafte Snacks.
Wie wird der Lizza Teig zubereitet?
Den Ofen auf 220 Grad Umluft vorheizen, den Teig 10 Minuten vorbacken, dann umdrehen, nach Wunsch belegen und weitere 10 Minuten backen.
Was ist das Lizza Kissen?
Beim Vorbacken kann sich der Teig aufblähen. Das ist kein Problem: einfach mit einem scharfen Messer einstechen, dann fällt das Kissen wieder zusammen.
Wie schmeckt der Low Carb Pizzateig im Test?
Konsistenz und Geschmack erinnern an einen Vollkornteig. Am Rand wird der Teig schön knusprig und bleibt auch bei viel Belag in der Mitte stabil.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Er stellt keine medizinische Beratung dar und ersetzt keine Diagnose oder Behandlung durch Ärztinnen, Ärzte oder qualifizierte Ernährungsfachkräfte. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an deine Ärztin oder deinen Arzt.