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Nahrungsmittel

Hanfsamen und Hanföl: Potenzial zum Superfood

Hanfsamen liefern viel Eiweiß und ein gutes Fettsäuren-Verhältnis. Hier erfährst du, wie du geschälte und ungeschälte Hanfsamen sowie Hanföl in der Küche einsetzt.

Hanfsamen und Hanföl: Potenzial zum Superfood
Foto: Mein-Ernährungsberater / eigen

Hanf ist eine vielfältige Pflanze und wird in der ganzheitlichen Ernährung immer stärker geschätzt, gerade von Vegetariern und Veganern. Hanf hat einen sehr hohen Eiweißgehalt und ein gutes Verhältnis an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Bei der Qualität ist darauf zu achten, dass der Hanf schonend verarbeitet wurde. Hier empfehle ich durchaus Bio-Qualität. Hanfpflanzen werden mittlerweile weltweit angebaut.

Wir schauen uns heute vor allem die Hanfsamen an. Die Öl-Früchte der Pflanze haben nämlich das Potenzial zum Superfood.

Hanfsamen: geschält, ungeschält und gekeimt

Hanfsamen gibt es geschält, ungeschält und gekeimt. Ungeschälte Hanfsamen schmecken gut, wenn du sie leicht röstest. Du kannst sie als Snack verzehren oder in Joghurt und Quark untermischen.

Die geschälten Hanfsamen lassen sich genauso vielfältig in die Ernährung einbauen. Verwendung finden sie in Broten, Frühstücksvarianten, Müsli, Desserts oder zu Gemüse.

Geschälte Hanfsamen gibt es auch schon gekeimt. Durch das Keimen erhalten die Hanfsamen einen höheren Nährstoffgehalt und werden deshalb gern als Superfood bezeichnet.

Produkte aus Hanfsamen

Aus Hanfsamen wird zum Beispiel ein hochwertiges Eiweißpulver hergestellt. Das Hanfprotein enthält alle acht essenziellen Aminosäuren.

Damit nicht genug: Weitere Produkte aus Hanf beziehungsweise Hanfsamen sind zum Beispiel Schokolade, Mehl, Pesto, Kekse, Süßigkeiten, Tee und Bier. Solche Produkte gibt es unter anderem von Herstellern wie Hanf Farm oder Hanf&natur.

Hanföl und seine Verwendung

Das Hanföl besitzt einen guten Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, darunter essenzielle Fettsäuren, die der Körper über die Nahrung aufnehmen muss. In dem Buch "Fit mit Fett" beschäftigen sich die Autoren Dr. Ulrich Strunz und Andreas Jopp ausführlich mit dem Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung.

Hanföl hat ein ausgewogenes Verhältnis dieser Fettsäuren: Es liegt bei etwa 3:1, Omega-6 zu Omega-3. Außerdem enthält Hanföl Gamma-Linolensäure.

Das Hanföl sollte am besten kalt gepresst sein, dann hat es die beste Qualität. Es eignet sich nicht zum Braten und Frittieren. In der kalten Küche hat es seine ideale Verwendung. Durch seinen nussigen Geschmack passt es zum Beispiel in Salatsoßen, zu Rohkost, in Marinaden, in Dips, in Brotaufstriche und vieles mehr.

Häufige Fragen

Wie kann ich Hanfsamen verwenden?

Ungeschälte Hanfsamen schmecken leicht geröstet als Snack oder in Joghurt und Quark. Geschälte Hanfsamen passen in Brote, Müsli, Frühstücksvarianten, Desserts oder zu Gemüse.

Was ist das Besondere an gekeimten Hanfsamen?

Durch das Keimen erhalten geschälte Hanfsamen einen höheren Nährstoffgehalt und werden deshalb gern als Superfood bezeichnet.

Welches Fettsäuren-Verhältnis hat Hanföl?

Hanföl hat ein ausgewogenes Verhältnis von etwa 3:1 zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren und enthält zudem Gamma-Linolensäure.

Kann ich mit Hanföl braten?

Nein, Hanföl eignet sich nicht zum Braten oder Frittieren. Es sollte kalt gepresst sein und wird in der kalten Küche verwendet, etwa in Salatsoßen, Marinaden, Dips oder Brotaufstrichen.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Er stellt keine medizinische Beratung dar und ersetzt keine Diagnose oder Behandlung durch Ärztinnen, Ärzte oder qualifizierte Ernährungsfachkräfte. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an deine Ärztin oder deinen Arzt.