Ernährungsberater/in UGB (heute UGB-Gesundheitstrainer:in Ernährungscoach)
Die Ausbildung wird von der UGB-Akademie der Vereine für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) angeboten und mit einem verbandseigenen Zertifikat abgeschlossen. Die langjährig als Ernährungsberater/in UGB bekannte Ausbildung wird auf der Verbandsseite inzwischen unter der Bezeichnung UGB-Gesundheitstrainer:in Ernährungscoach geführt.
Wer vergibt das Zertifikat?
Die Ausbildung wird von der UGB-Akademie der Vereine für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) angeboten und mit einem verbandseigenen Zertifikat abgeschlossen. Die langjährig als Ernährungsberater/in UGB bekannte Ausbildung wird auf der Verbandsseite inzwischen unter der Bezeichnung UGB-Gesundheitstrainer:in Ernährungscoach geführt.
Welche Voraussetzungen gelten?
Ein ernährungswissenschaftliches Studium ist nicht erforderlich; die Ausbildung richtet sich ausdrücklich an Personen ohne einschlägigen Studienabschluss, die eine gesundheitsfördernde Lebensweise vermitteln möchten. Personen mit abgeschlossenem Studium der Ernährungswissenschaft, etwa Diplom-Oecotrophologen, werden zu dieser Ausbildung nicht zugelassen.
Umfang und Fortbildungspflicht
Die Ausbildung besteht aus aufeinander aufbauenden Seminarbausteinen: Vollwertig kochen, Intensivseminar Ernährung/Theorie, Aufbauseminar Ernährung/Praxis, Trainingsseminar Beratung und Motivation sowie ein abschließendes Trainingsseminar mit Prüfung; ergänzend wird ein Selbststudium empfohlen. Absolventinnen und Absolventen verpflichten sich zu regelmäßiger Fortbildung.
Welche Rolle spielt es beim Kassenzuschuss?
Das UGB-Zertifikat ist ein verbandsinterner Abschluss und kein staatlich geregelter Berufs- oder Studienabschluss. Für die Bezuschussung von Präventionskursen nach Paragraf 20 SGB V verlangt der Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbands eine einschlägige staatlich anerkannte Grundqualifikation im Bereich Ernährung; ob diese vorliegt, richtet sich nach dem Grundberuf der jeweiligen Person und nicht nach dem UGB-Zertifikat allein.
So prüfst du den Nachweis
Verbraucher können sich die UGB-Zertifikatsurkunde vorlegen lassen und die absolvierten Seminarbausteine mit dem auf ugb.de dokumentierten Ausbildungsaufbau abgleichen. Für ausgebildete Trainerinnen, Trainer und Beratende verweist der UGB zudem auf den Förderverein fair beraten e. V. (fairberaten.net).
Quelle
Weitere Zertifikate
- Ernährungsberater/DGE
- Zertifikat Ernährungsberater/in VDOE
- VDD-Fortbildungszertifikat
- Qualifizierte Diät- und Ernährungsberater:innen VFED
- QUETHEB-Registrierung
- ZPP-Kurszertifizierung (Deutscher Standard Prävention)
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