Einzelne Nährstoffe im Detail
Jeder Nährstoff hat eine eigene Seite mit demselben Rechner, den gehaltvollsten Lebensmitteln aus dem Bundeslebensmittelschlüssel und der Umrechnung auf eine Portion.
Kurz gesagt: Eine Frau zwischen 25 und 51 Jahren kommt nach den D-A-CH-Referenzwerten auf 16 mg Eisen, 1.000 mg Calcium, 300 mg Magnesium und 150 µg Jod am Tag. Ein Mann derselben Altersgruppe liegt bei 11 mg Eisen, 1.000 mg Calcium, 350 mg Magnesium und ebenfalls 150 µg Jod.
Stell Alter, Geschlecht und Lebenslage ein, dann zeigt die Tabelle deine Referenzwerte für elf Nährstoffe, jeweils mit der Art des Werts und dem Jahr der Ableitung. Alles wird direkt in deinem Browser gerechnet, kostenlos und ohne Anmeldung.
Referenzwerte für einen Mann, 25 bis unter 51 Jahre.
| Nährstoff | Referenzwert am Tag | Art des Werts | Abgeleitet |
|---|---|---|---|
| Eisen | 11 mg | Empfohlene Zufuhr | 2023 |
| Calcium | 1.000 mg | Empfohlene Zufuhr | 2013 |
| Magnesium | 350 mg | Schätzwert | 2021 |
| Zink | 14 mg | Empfohlene Zufuhr | 2019 |
| Jod | 150 µg | Empfohlene Zufuhr | 2025 |
| Folat | 300 µg | Empfohlene Zufuhr | 2015 |
| Vitamin D | 20 µg | Schätzwert | 2012 |
| Vitamin B12 | 4 µg | Schätzwert | 2018 |
| Ballaststoffe | 30 g | Richtwert | 2021 |
| Natrium | 1.500 mg | Schätzwert | 2016 |
| Kalium | 4.000 mg | Schätzwert | 2016 |
1.500 mg Natrium entsprechen etwa 3,8 g Speisesalz.
Die Werte stammen aus den D-A-CH-Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr (DGE, ÖGE, SGE, 3. Auflage 2025) und gelten für gesunde Personen. Sie sind Orientierungswerte für Gruppen und beschreiben keinen persönlichen Bedarf: Der tatsächliche Bedarf streut um den Referenzwert, und die Werte enthalten bereits einen Sicherheitszuschlag. Ob deine Versorgung ausreicht, zeigt keine Rechnung, sondern eine ärztliche Untersuchung. Bei Erkrankungen, bei Medikamenteneinnahme, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern gehört die Nährstoffzufuhr in ärztliche oder ernährungstherapeutische Begleitung. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser, sie werden nicht gespeichert und nicht übertragen.
Jeder Nährstoff hat eine eigene Seite mit demselben Rechner, den gehaltvollsten Lebensmitteln aus dem Bundeslebensmittelschlüssel und der Umrechnung auf eine Portion.
Eine qualifizierte Ernährungsberatung übersetzt Referenzwerte in Mahlzeiten, die zu deinem Alltag passen, vor Ort oder online. Die Suche kostet nichts. Was eine Beratung kostet und wann die Krankenkasse zuzahlt, liest du im Kosten-Ratgeber.
Die Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr geben die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), die Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) und die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) gemeinsam heraus, daher der Name D-A-CH. Sie beschreiben Mengen, mit denen die Versorgung gesunder Personen einer Gruppe gesichert ist. Die einzelnen Werte werden nach und nach überarbeitet, deshalb steht in der Tabelle das Jahr der Ableitung: Jod stammt aus 2025, Magnesium aus 2021, Calcium aus 2013.
Die DGE unterscheidet drei Arten von Werten, weil die Datenlage je Nährstoff verschieden gut ist. Welche Art gilt, steht in der Tabelle über dem Rechner.
Auf Lebensmittelverpackungen steht die EU-Referenzmenge nach Verordnung (EU) 1169/2011, Anhang XIII. Das ist ein einziger Wert für alle Erwachsenen, unabhängig von Alter und Geschlecht. Die D-A-CH-Referenzwerte staffeln nach Altersband, Geschlecht und Lebenslage. Bei Eisen stehen 14 mg auf der Packung, während die DGE 11 mg für Männer und 16 mg für menstruierende Frauen nennt. Bei Jod nennt die EU 150 µg, die DGE seit 2025 ebenfalls 150 µg, in der Schwangerschaft aber 220 µg. Für den Vergleich zweier Produkte im Regal taugt die EU-Referenzmenge, für die persönliche Einordnung sind die D-A-CH-Werte näher dran.
In Schwangerschaft und Stillzeit nennt die DGE für mehrere Nährstoffe eigene Werte. Eisen steigt in der Schwangerschaft auf 27 mg, Jod auf 220 µg, Folat auf 550 µg Folat-Äquivalente, Vitamin B12 auf 4,5 µg. In der Stillzeit gelten wieder andere Werte, bei Jod 230 µg und bei Kalium 4.400 mg. Für Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere gibt die DGE zu Folsäure und Jod zusätzlich eigene Empfehlungen heraus, die über die Zufuhr aus Lebensmitteln hinausgehen. Was davon für dich gilt, klärt deine ärztliche Betreuung.
Natrium und Speisesalz werden oft durcheinandergebracht. Der Umrechnungsfaktor lautet 2,54: 1 g Natrium entspricht 2,54 g Speisesalz. Der Schätzwert von 1.500 mg Natrium für Erwachsene entspricht damit rund 3,8 g Salz. Für die Salzzufuhr nennt die DGE zusätzlich einen Richtwert von 6 g am Tag. Seit 2014 steht auf Verpackungen in der EU der Salzgehalt, nicht mehr der Natriumgehalt.
Er vergleicht keine Ist-Zufuhr, stellt keinen Mangel fest und nennt keine Menge für ein Präparat. Referenzwerte gelten für Gruppen gesunder Personen und enthalten einen Sicherheitszuschlag; wer sie an einzelnen Tagen unterschreitet, liegt damit nicht automatisch unter seinem eigenen Bedarf. Für die Frage, wie es um deine Versorgung steht, führt der Weg über eine ärztliche Untersuchung. Für die Frage, wie ein Essalltag aussieht, der zu dir passt, über eine qualifizierte Ernährungsberatung.
Deinen Energiebedarf ermittelst du mit dem Kalorienbedarf-Rechner, deinen Ruheverbrauch mit dem Grundumsatz-Rechner. Die Eiweißmenge zeigt dir der Protein-Rechner, die Nährwerte einzelner Lebensmittel findest du im Lebensmittel-Verzeichnis.
Nach den D-A-CH-Referenzwerten liegt eine Frau zwischen 25 und 51 Jahren bei 16 mg Eisen, 1.000 mg Calcium und 300 mg Magnesium am Tag. Ein Mann derselben Altersgruppe liegt bei 11 mg Eisen, 1.000 mg Calcium und 350 mg Magnesium. Jod liegt bei beiden bei 150 µg.
Aus den D-A-CH-Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr, herausgegeben von der Deutschen, der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung. Jeder Wert ist einzeln auf dge.de nachgeschlagen, das Jahr der Ableitung steht in der Tabelle.
Eine empfohlene Zufuhr deckt den Bedarf von nahezu allen gesunden Personen der Gruppe und enthält einen Sicherheitszuschlag. Einen Schätzwert gibt die DGE an, wenn sich der Bedarf aus der Studienlage nicht genau genug ableiten lässt. Ein Richtwert ist eine Orientierungsgröße, etwa als wünschenswerte Menge oder als Obergrenze.
Auf Verpackungen steht die EU-Referenzmenge nach Verordnung (EU) 1169/2011, ein einziger Wert für alle Erwachsenen. Die D-A-CH-Referenzwerte unterscheiden nach Alter, Geschlecht und Lebenslage. Bei Eisen nennt die EU-Referenzmenge 14 mg, die DGE 11 mg für Männer und 16 mg für menstruierende Frauen.
Für Schwangerschaft und Stillzeit nennt die DGE eigene Werte, der Rechner setzt sie über die Auswahl der Lebenslage ein. Eisen steigt in der Schwangerschaft auf 27 mg, Jod auf 220 µg, Folat auf 550 µg Folat-Äquivalente. Diese Zeit gehört ohnehin in ärztliche Begleitung.
Nein. Der Rechner nennt Referenzwerte für Gruppen und rechnet aus, wie viel davon eine Portion eines Lebensmittels enthält. Wie deine Versorgung tatsächlich aussieht, zeigt nur eine ärztliche Untersuchung mit den passenden Laborwerten.
Nährwertangaben aus dem Bundeslebensmittelschlüssel sind Durchschnittswerte und damit Schätzungen. Sorte, Herkunft, Lagerung und Zubereitung verändern die Gehalte.